Mit einem ganzen Festwochenende feierte der Bezirksfeuerwehrverband Kufstein sein 150-jähriges Bestehen (1876 bis 2026) und zeigte, womit die Einsatzorganisationen heute für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
Den Auftakt bildete am Freitag der Jubiläumsfestakt auf der Festung Kufstein mit rund 400 Gästen, darunter die Kommandos aller 45 Feuerwehren des Bezirks, Landesrätin Cornelia Hagele, Landesrat René Zumtobel und das Präsidium des ÖBFV mit Bundesfeuerwehrpräsident Robert Mayer. Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Oblasser hielt die Festrede im Zusammenspiel mit den Schauspielgruppen „Altzeit“ und „Neuzeit“, die historische Protokollauszüge kommentierten. Der Bogen reichte vom Löscheimer bis zum Roboterhund auf der Bühne. Bewegend war das Zusammentreffen der Generationen: Sybille Gratt, 1998 die erste Frau Tirols in einem Kurs der Landesfeuerwehrschule, zwei zwölfjährige Mitglieder der Feuerwehrjugend und der 101-jährige Peter Fürst standen gemeinsam auf der Bühne. Präsentiert wurden die neue Bezirkschronik, ein Erinnerungsgeschenk der Glasfachschule Kramsach und die Jubiläumsmünze, deren Reinerlös zur Gänze in den Kameradschaftsunterstützungsfonds fließt.
Am Samstag wurde die Innenstadt beim Tag der Einsatzorganisationen zur Bühne für den Bevölkerungsschutz: Rotes Kreuz, Polizei, Cobra, Bundesheer, Wasser- und Bergrettung und viele mehr präsentierten sich gemeinsam mit den Feuerwehren. Großen Andrang gab es beim Kinderprogramm und bei der Münzprägung vor dem Rathaus. Höhepunkt war um 13 Uhr der Festumzug: Historische Handdruckspritzen eröffneten den Zug, die modernsten Einsatzfahrzeuge des Bezirks bildeten den Abschluss, ein eindrucksvoller Bogen über 150 Jahre Entwicklung. Seinen Ausklang fand das Wochenende im Feuerwehrhaus Kufstein. Die Feuerwehr Kufstein unter Kommandant Gregor Held, die heuer ihr 160-jähriges Bestehen feiert, sorgte an beiden Tagen für die Verpflegung.
Ein herzlicher Dank gilt der Stadtgemeinde Kufstein, dem Land Tirol, dem Landesfeuerwehrverband, den Musikkapellen, allen Einsatzorganisationen, Sponsoren und Helferinnen und Helfern sowie den Partnerinnen und Partnern der Mitglieder. Wie Andreas Oblasser betonte: Die 150-Jahr-Feier ist kein Endpunkt, sondern ein Auftrag für die Zukunft.

































