5 Todesopfer bei Lawinenabgänge im Pongau/Salzburg

In Großarl ereignete sich ein folgenschwere Lawinenabgang am Nachmittag des 17. Jänner, unterhalb des Thronecks auf einer Seehöhe von etwa 2.000 Metern. Eine aufsteigende, siebenköpfige Schitourengruppe wurde von einer Lawine erfasst und mitgerissen. Alle sieben Personen wurden dabei total verschüttet. Ein 58-jähriger Salzburger konnte sich selbständig aus den Schneemassen befreien, unverletzt bleiben und umgehend mit der Kameradenrettung beginnen sowie die Rettungskette in Gang setzen. Im Zuge des koordinierten Rettungseinsatzes konnten alle sieben verschütteten Personen aus unterschiedlichen Bundesländern im Alter zwischen 41 und 65 Jahren geborgen werden. Vier Personen, darunter eine Frau, verstarben noch am Lawinenkegel. Ein Mann und eine Frau wurden lebend geborgen, wobei der verletzte Mann mit einem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde. Der Erstmelder blieb unverletzt. Alle Beteiligten trugen Lawinenverschüttetensuchgeräte (LVS). Die Überlebenden wurden durch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Alpinpolizei.

Am 17. Jänner kurz nach 12 Uhr Mittag kam es zu einem Lawinenabgang. Ein Ehepaar (beide 58 Jahre alt) aus Niederösterreich gingen eine Skitour zur Schmugglerscharte im Gemeindegebiet Bad Hofgastein. Die Ehefrau fuhr zuerst in einen steilen Hang ein und löste dabei eine Lawine aus. Die 58-Jährige wurde von der Lawine erfasst und teilweise verschüttet. Einsatzkräfte konnten die Frau bergen. Trotz Reanimationsversuchen konnte der Notarzt nur mehr den Tod der Niederösterreicherin feststellen.


Text: LPD Salzburg

Eintrag teilen:

Das könnte dich auch interessieren

Verletzter bei Kabelbrand in Kirchbichl

Verletzte bei Verkehrsunfall auf B171 in Kolsass

Aschauer Straße nach Felssturz gesperrt – Kramsach