Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht auf Sonntag in St. Johann in Tirol ab: Ein Baum stürzte direkt auf die Bundesstraße, ein Autolenker konnte nicht rechtzeitig bremsen und krachte gegen das Geäst. Letztlich war der Pkw regelrecht begraben. Glück im Unglück: Verletzt wurde keiner. Alles deutet auf einen Biber als Übeltäter hin. „Der Baumstamm war deutlich abgenagt“, schildert ein Feuerwehrmann im „Krone“-Gespräch. Mitten in der Nacht, kurz vor 3 Uhr, wurde die Feuerwehr St. Johann zu dem kuriosen Unfall auf der B164 Hochkönigstraße von der Polizei nachalarmiert.
Was war passiert? Ein Baum war direkt auf die Fahrbahn gestürzt. Unter dem Geäst befand sich beim Eintreffen der Florianis ein Auto. Der Baum war aber offenbar nicht direkt auf den Pkw gefallen.
Der Lenker, der in Begleitung einer weiteren Person war, konnte laut Polizei wohl nicht mehr rechtzeitig bremsen, woraufhin das Fahrzeug ins Geäst fuhr.
Die beiden Insassen kamen laut Polizei zum Glück mit dem Schrecken davon. Sie blieben unverletzt. Das Auto wurde jedoch beschädigt. „Nach der Absicherung und dem Ausleuchten der Einsatzstelle wurde der Baum zersägt und von der Fahrbahn entfernt“, so die Feuerwehr abschließend.


