T /SZ | Schnee verhindert Katastrophe bei Busunfall in Hochfügen

Am 03.01.2017 gegen 16:20 Uhr kam ein vollbesetzter Schibus auf der Fahrt von Hochfügen Richtung Fügen nach ca 4 Kilometern aus bisher ungeklärter Ursache von der schneebedeckten Fahrbahn ab und kippte zur Seite. Aufgrund der Erstmeldung musste mit bis zu 50 Verletzten gerechnet werden und es wurde ein Großaufgebot von Rettung, Feuerwehr und Polizei alarmiert.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte es sich heraus, dass lediglich eine Person leicht verletzt worden war. Der Bus wurde gegen das Abstürzen gesichert und die Fahrgäste konnten das Fahrzeug selbständig verlassen.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Fügen und Schlitters, das Rote Kreuz ein Notarzthubschrauber und die Polizei mit insgesamt ca 70 Einsatzkräften.
Die Straße konnte nach Abschluss der Bergemaßnahmen nach ca einer Stunde wieder freigegeben werden.

Zusatzinfos betreffend Großalarm Rettungsdienst:
Großalarm für Rettungsdienst: 130 SanitäterInnen und Notärzte aus den Bezirken Kufstein, Schwaz, Hall/Wattens wurden alarmiert und rückten in die Dienststellen ein, um bei Bedarf nach Hochfügen fahren zu können. Weitere Kräfte befanden sich in den Bereitstellungsräumen bei der Geolsbahn (3 Notärzte und 3 RTW) und in Schlitters (9 Fahrzeuge inkl. einem Lkw für Großunfälle). Von dort werden im Bedarfsfall weitere Mittel direkt zur Unfallstelle beordert. Zwei Fahrzeuge aus Hall/Wattens wurden für den Regelrettungsdienst im Bereich Vomp bereitgestellt, damit auch die Versorgung der Bevölkerung im Bezirk Schwaz sichergestellt wurde. Gott sei Dank konnte der Einsatz des Roten Kreuzes auf Grund der geringen Anzahl an Verletzten rasch beendet werden.

Text: LPD Tirol
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