T / SZ | Gleitschirm blieb in Stromleitung hängen: Pilotin schwer verletzt – Hippach

Am 09.04.2017, gegen 11.20 Uhr, startete eine Paragleiterpilotin (Personaldaten stehen noch nicht fest) im Gemeindegebiet von Hippach-Schwendberg vom Para- und Hängegleiterstartplatz „Perler“ (Seehöhe etwa 1.150 Meter). Aus bislang unbekannter Ursache flog die Frau unmittelbar nach dem Start entlang des dortigen Hanges in nordöstliche Richtung. Nach ca. 120 Metern Gleitflug kollidiert sie mit der in diesem Bereich verlaufenden Stromleitung und hatte nach derzeitigem Ermittlungsstand im Zuge der Kollision einen Stromschlag erlitten. In weiterer Folge verfingen sich die Leinen des Gleitschirmes in der Stromleitung, sodass die Pilotin ca. 2 Meter über den Grund hängen blieb. Mehrere Gleitschirmpiloten, welche sich zum Zeitpunkt des Unfalles am Startplatz befanden eilten der verunglückten Pilotin zu Hilfe und verständigen per Notruf die Rettungskräfte. Nachdem die Stromleitung vom Netzbetreiber ausgeschaltet worden war, konnten die Ersthelfer noch vor Eintreffen der Rettungskräfte die Frau aus dem Gurtzeug befreien und erfolgreich reanimieren. Anschließend wurde die Frau mit Verletzungen und Verbrennungen unbestimmten Grades mit dem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen und dort stationär aufgenommen.

Nachtrag Presseaussendung 09.04.2017 um 20:50 Uhr:
Zum Paragleiterunfall in Hippach wird nachträglich berichtet, dass es sich bei der verunfallten Paragleiterpilotin um eine 43-jährige Frau aus Deutschland/Berlin handelt.

Text: LPD Tirol
Bilder: Mehr Fotos auf Zillertalfoto.at - Danke!

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