tödlicher Arbeitsunfall in Kramsach

Am 26.06.2013 war ein 52-jähriger selbständiger Forstarbeiter aus Saalfelden im Auftrag der österreichischen Bundesforste mit Schlägerungsarbeiten in Maria Tal im Gemeindegebiet von Kramsach beschäftigt, wobei er einen tonnenschweren Kettenbagger verwendete. Gegen ca. 15.15 Uhr wollte der 52-Jährige die Arbeitsmaschine von der Mittelstation der Sonnwendjochbergbahn zu einer ca. 150 m entfernten, neu eingerichteten Forstschlägerungsstelle überstellen. Zu diesem Zweck lenkte er die Maschine auf der dortigen Forststraße in Richtung Norden, wobei er nach ca. 20 m den Bagger an der Außenseite des Weges anhielt, um einen nachkommenden PKW passieren zu lassen.
Beim neuerlichen Anfahren rutschte das Arbeitsgerät aus bisher unbekannter Ursache seitlich über den Rand der Forststraße, kippte in der Folge 180 Grad nach außen und stürzte ca. 8 m in die Tiefe. Der Lenker wurde dabei aus der Fahrerkabine geschleudert und letztlich von ihr im Bereich des Brustkorbes eingeklemmt.

Der Arbeiter erlitt dabei schwere Brustkorbverletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Verunfallte wurde von der freiwilligen Feuerwehr und der Bergrettung Kramsach geborgen und zu Tal gebracht. (LPD-Tirol)